Podiumsdiskussion: Grenzen/los

09. September 2019

Auftakt des Festivals "The Walls We Built" am 12. September

The Walls We Built
The Walls We Built

Kunst kann Grenzen überwinden, ungewohnte Perspektiven aufzeigen, eingeschränkte Sichtweisen aufbrechen. Aber was passiert, wenn Kunstprojekte nationale Grenzen überwinden wollen? Wo stoßen internationale Kooperationen im Kunst- und Kulturbereich an scheinbar unüberwindbare Grenzen, wo können sie Grenzen aufzeigen, verschieben und aufheben?

Am 12. September werden als Auftakt des Festivals „The Walls We Built“ Kulturschaffende aus Kigali (Ruanda), Kampala (Uganda) und Hildesheim die Podiumsdiskussion Grenzen/los zum Thema „Internationale Kooperationen im Kunst- und Kulturbereich“ führen.

Danach wird es eine Projektbörse geben, bei der es zu einem Austausch zwischen den internationalen Künstler*innen aus Uganda und Ruanda und Künstler*innen/ Kulturschaffenden aus Hildesheim kommen soll. Neue Ideen sollen durch die Vorstellung von verschiedenen Projektideen entstehen, neue Kooperationen gefördert werden.

Der Auftakt beginnt um 19 Uhr im Theaterhaus Hildesheim, Langer Garten 23c.

Sowohl die Diskussion als auch die Projektbörse werden in englischer Sprache geführt.

Mitdiskutieren werden:

Isakari Umuhire: visueller Künstler aus Kigali/Rwanda.

Keith Nyende: Team und Projekt Koordinator Cultural Avenue, Uganda

Annika Rachor: Kuratorin The Walls We Built

Elisabeth Böhnlein: Projektbüro KULTURHAUPTSTADT Hi2025

Moderator:

Daniel Gad, UNESCO Chair Cultural Policy for the Arts in Development.

The Walls We Built stellt eine Plattform des künstlerischen und politisch-sozialen Austausches dar, durch die Künstler*innen aus Ost- und Nordafrika, sowie West-Europa, die sich in ihrer Arbeit mit den Themen von Identität, Mauern, Grenzen und Nation auseinandersetzen, die Möglichkeit bekommen, ihre Kunst und Botschaft nach außen zu tragen.

Vom 13. September bis zum 15 September findet das International Festival oft the Arts zum ersten Mal in Hildesheim/ Rasselmania statt. Innerhalb dieser drei Tage werden 50 verschieden Arbeiten aus 5 verschiedenen Ländern und zwei verschiedenen Kontinenten präsentiert.